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15.09.2021

Wenn es im Bauch prickelt

Eröffnungsgottesdienste im Kloster Wald

Wenn es dem Ende der Sommerferien zugeht und der Schulalltag immer näher rückt, dann haben viele so ein „Prickeln“ im Bauch. Es zeugt von Aufregung, Erwartung und Vorfreude auf das neue Schuljahr. Aber vielleicht auch von Unsicherheiten und Vorahnungen, von Ängsten oder gar Befürchtungen.

Dieses „Prickeln“ war das Thema der drei Gottesdienste (Corona…), die im Kloster Wald am ersten Mittwoch des Schuljahres gefeiert werden, wie an diesem 15. September. Und ein Großteil der Schülerinnen, die in dem von Andrea Hauber, Ulrich Schneider und Martin Herr gestalteten Gottesdienst saßen, hatten wahrscheinlich ein ganz großes „Prickeln“ im Bauch.

Für die neuen fünften und die vierte Klasse war dieser Mittwoch der erste richtige Schultag. Zahlreiche neue Schülerinnen aus anderen Schulen und dem Ausland finden sich in den höheren Klassen. Die Zusammensetzungen verändern sich: einige Mädchen kommen, andere gehen. Manche finden sich nach den Sommerferien in neu zusammengewürfelten Klassen wieder oder als Oberstufe im Kurssystem. Diejenigen, die letztes Jahr erst in die Oberstufe kamen, sind auf einmal die „großen“ Abiturientinnen. Wir alle sind ein Jahr „gewachsen“.

Das Leben ist Veränderung – und so auch in Wald. Wo in den letzten Jahren Sr. Herrad die Schülerinnen und neuen Lehrkräfte willkommen hieß, war es nun Sr. Walburg, die als neue Oberin des Konvents das Gebet für die Schülerinnen sprach. Fünf neue Lehrkräfte treten ihren Dienst in Wald an (siehe gesonderten Artikel) und Andrea Lichtenberger beendet ihre Tätigkeit als Schulsozialarbeiterin.

Was auch immer im Bauch prickelt, Gott ist an unserer Seite und steht uns bei. Diese Nachricht von Andrea Hauber soll die Schülerinnen und alle Mitglieder der Schulgemeinschaft auch dieses Jahr wieder tragen. Ein Jahr – hoffentlich – ohne Lockdowns, ohne Sorgen, ohne Ängste und Befürchtungen. Noch ist die Pandemie nicht vorbei, Masken müssen getragen und Abstände eingehalten werden. Aber die Vorfreude auf „normale Zeiten“ ist groß.

Es beginnt ein neues Schuljahr. Auf dass es ein freudiges werde.

Christian Mehrmann

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Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg