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19.09.2020

Wir brauchen beides: Brot und Worte

Eröffnungsgottesdienste für das Schuljahr 2020/2021

In normalen Zeiten gibt es am Kloster Wald einen Gottesdienst für die gesamte Schulgemeinschaft. Alle zusammen sollen auf den Neubeginn eingestimmt und eingeladen werden, vor Gott und mit Gott das Schuljahr zu eröffnen.

In normalen Zeiten gibt es am Kloster Wald eine Eucharistiefeier, es gibt Nähe, es gibt Gesang, es gibt Vorfreude und Sorglosigkeit.

In Zeiten wie diesen jedoch gibt es nicht nur einen Gottesdienst, sondern vier. Eine Eucharistie kann wegen Corona nicht stattfinden. Die Jahrgangsstufen dürfen zwar wieder zusammensitzen, aber zwischen ihnen muss weiterhin Abstand bleiben. Dies sind die Zeiten, in denen Ulrich Schneider, Lehrer und Schulseelsorger in Wald, am 16. September die Eröffnungsgottesdienste leitete und – trotz allem – Vorfreude bereitete auf das, was da kommen möge: ein Neubeginn.

Denn ein solcher ist auch dieser Schuljahresanfang. Neue Schülerinnen beginnen das 4. Grundschuljahr in Wald, andere kommen in der 5. Klasse aufs Gymnasium. Für weitere Mädchen beginnt mit der Oberstufe die letzte Phase vor dem Abitur, während die zwölfte Klasse sich nun großen Schrittes auf die Abschlussprüfungen hinbewegt. Alle Übrigen starten ein neues Jahr eine Klassenstufe höher, mit neuen Fächern, neuen Lehrerinnen und Lehrern, neuen Klassenkameradinnen, neuen Chancen und Herausforderungen.

Es ist wichtig für alle an der Schulgemeinschaft Beteiligten, dass sie auf ihrem Weg begleitet werden. Der Gottesdienst mit der Geschichte des Propheten Elia und der Lesung aus dem Lukasevangelium gab die Worte, die für einen Neuanfang wichtig sind. Die „Bibelkekse“ von Ulrich Schneider brachten – in Anlehnung an chinesische Glückskekse – Brot für den Magen und gleichzeitig Nahrung für den Geist: einen Spruch, der die Schülerinnen über das Jahr begleiten soll.

Weil das Singen in großen Gruppen noch immer nicht möglich ist, konnte lediglich eine Gruppe von Oberstufenschülerinnen den Gottesdienst musikalisch begleiten. Sie taten dies in unterschiedlichen Sprachen und zeigten, wie vielfältig das Wort sein kann. Martin Herr saß, erstmals seit Monaten, wieder an der Orgel der Kirche St. Bernhard.

Uns allen einen guten Start ins neue Schuljahr wünscht

Christian Mehrmann

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Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg