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23.06.2022

Prävention im Medienumgang

Präventionsveranstaltung zum Medienumgang des Polizeipräsidiums Ravensburg in der Klasse 7

Während der Projektwoche besuchte Herr Fabian Hengstler vom Polizeipräsidium Ravensburg als Referent der Präventionsabteilung Sigmaringen die Klassen 7a und 7b zum Thema „Prävention im Medienumgang“.

Von Anfang an wurden interessante Fragen gestellt, angefangen bei der Waffen- und Schutzausrüstung einer Polizistin bzw. eines Polizisten bis hin zu Bewerbungsmodalitäten und Ausbildungs- bzw. Studienmöglichkeiten, wobei jeweils ein Einstieg in den Mittleren Dienst bzw. Gehobenen Dienst möglich ist. Voraussetzungen für eine Aufnahme bei der Polizei sind gute Rechtschreibkenntnisse, das Deutsche Sportabzeichen und eine Mindestgröße von 1,60 m. Berufliche Weiterentwicklungsmöglichkeiten bieten z. B. die Reiterstaffel, Hundestaffel, Motorradstaffel und Hubschrauberschutzstaffel.

Auch sogenannte „Super-Recognizer“ werden von der Polizei eingestellt. Sie können sich Gesichter von ganz vielen Menschen über lange Zeit merken, was einer Tätererkennung zugutekommt.

Besprochen wurden zudem die Folgen für unter 14-jährige Straftäter, die noch nicht strafmündig sind. Auch hier gelten bereits die geltenden Gesetze, für deren Einhaltung die Polizei zuständig ist. So müssen beispielsweise auch junge Straftäter Schadenersatz leisten oder für Straftaten haften.

Heiß diskutiert wurde auch das Thema der Werbung in sozialen Netzwerken. Dabei kam das Thema „Snap-Chat-Flamme“zur Sprache, deren Funktion von den Betreibern genutzt wird, um junge Internetuser zwecks Werbung täglich in das soziale Netzwerk zu ziehen.

Auch während der Pausen war Herr Hengstler von einer Schülergruppen umringt, wobei den Schülerinnen die Fragen nicht ausgingen.

Nach der Pause wurde der Frage nachgegangen, wie das Handy gegenüber fremden Zugriffen geschützt werden kann. Verwiesen wurde dabei u. a. auf Verwendung verschiedener Passwörter bei unterschiedlichen Anbietern, die Vermeidung von Passwörtern aus dem Duden bzw. die Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Eine große Gefahr stellt auch das Cybermobbing dar, mit absichtlichen Beleidigungen oder Bedrohungen. Das Problem dabei ist, dass Täter anonym agieren können und oftmals Opfer selbst zu Tätern werden. Hinzu kommt der verstärkende Negativeffekt eines unüberschaubar großen Publikums.

Angesprochen wurde auch, wie man sich dem Thema Cybergrooming entziehen kann. Dabei geben sich Erwachsene als jüngere bzw. gleichaltrige Personen aus, um das Vertrauen zu gewinnen und beispielsweise zu unerlaubtem Fotoaustausch aufzufordern. Möglichkeiten sich zu wehren sind z. B. Blockieren, Melden beim Betreiber der Online-Plattform, bei Lehrern, Eltern und Polizei bis hin zur Rücksetzung des Handys auf die ursprünglichen Werkseinstellungen.

Auch Notrufnummern wurden thematisiert:

110 für die Polizei,

112 für Krankheits- und Feuernotfälle, europaweit erreichbar.

Abschließend wurde über Fakenews gesprochen und wie man diese erkennt bzw. welche sicheren Nachrichtenkanäle es gibt. Ein medienkritisches Bewusstsein ist hier besonders wichtig.

Insgesamt danken wir dem Referenten für einen sehr anschaulichen und praxisnahen Workshop mit vielen nützlichen Tipps für eine sicherere Mediennutzung.

Weitere Infos unter www.polizeifuerdich.de.

Bericht: Stefan Spengler

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