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23.03.2021

Schnelltests für den Unterricht

Absicherung des Präsenzunterrichts mit 1000 Tests pro Woche

Seit Montag, 15. März sind in der Heimschule Kloster Wald wie an anderen Schulen auch die Schülerinnen der 4. bis 6. sowie 11. und 12. Klassen trotz steigender Inzidenzzahlen im Präsenzunterricht. Um dies möglich zu machen und für mehr Sicherheit zu sorgen, baut die Landesregierung auf massenhaft Schnelltests. 

Bürgermeister Joachim Grüner aus Wald und sein Hauptamtsleiter Michael Wenzler nahmen zusammen mit Schulleiter Hartwig Hils und der in der Heimschule Kloster Wald angestellten Krankenschwester Sybille Sauder-Stark das Heft selbst in die Hand. Die Krankenschwester hat zu Schulbeginn Lehrerinnen und Lehrer geschult, die nun ihrerseits zweimal wöchentlich Schnelltests in ihren Klassen durchführen können. Unterstützt wird sie von ihrer Kollegin Nicole Kiermasch.

Die Gemeinde Wald bestellte rechtzeitig für eine erste Pilotphase 1000 sogenannte Nasenbohrer-Schnelltests für die Beschäftigten und Schülerinnen der Heimschule Kloster Wald, für die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerschaft der Grundschule Wald sowie für die Erzieherinnen und Kinder in den Kindergärten der Gemeinde. Auf freiwilliger Basis können in diesen Einrichtungen Schnelltests vorgenommen werden. Bei den Schnelltests handelt sich dabei um Antigentests, die sehr einfach zu handhaben sind und die die Schülerinnen - unter Anleitung einer Lehrkraft - selbst durchführen können. Der Nasenbohrer-Test stellt eine Vorauswahl, ein Pre-Screening dar. Bei einem positiven Ergebnis wird ein PCR-Test durchgeführt.

„Damit ersparen wir uns den Einsatz vieler ehrenamtlicher Helfer, die an anderer Stelle eingesetzt werden können“, betonte Bürgermeister Joachim Grüner.

1000 Testungen wöchentlich sollen für eine hohe Sicherheit bei den Schülerinnen und Beschäftigten sorgen und trotz steigender Inzidenzzahlen und dem Vordringen der britischen Mutante ist zu hoffen, dass der Präsenzunterricht möglichst wenig durch Infektionen und den damit verbundenen Quarantänemaßnahmen unterbrochen werden muss.

„Wichtig war uns, dass die Tests in der Schule von Schülerinnen und Lehrkräften in Eigenregie unter hygienischen Bedingungen durchführbar sind. Die Erfahrungen in der laufenden Pilotphase zeigen, dass die Schülerinnen mit den Schnelltests sehr gut klarkommen. Obwohl wöchentlich ca. 1000 Tests durchgeführt werden, können die Testungen problemlos in den Unterrichtsablauf integriert werden“, zeigt sich Schulleiter Hartwig Hils zufrieden.

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