Außenansicht mit See – Kloster Wald – Gymnasium – Intenat – Lehrwerkstätten
Menü
26.01.2021

Erst einmal von fern

Kloster Wald eröffnet das Jahr online

Man könnte resignieren. Das neue Jahr 2021 beginnt kaum anders als das alte aufgehört hat. Die Pandemie hat uns im Griff, an einen normalen Schulbetrieb ist kaum zu denken. Was ist nicht alles ausgefallen im Herbst und Dezember, wenn es eigentlich gemütlich wird und kuschelig.

Man möchte aber nicht resignieren. Denn trotz allem ist es wichtig, Rituale beizubehalten und ein wenig Normalität herzustellen, in Verbindung zu bleiben mit denen, die man nicht treffen darf, einen Bezug zu haben zum Leben, das gerade nicht stattfinden kann.

So wollte die Schulgemeinschaft in Wald das neue Jahr in einem Gottesdienst begrüßen – online, wie so vieles in dieser Zeit. Das Team der Schulseelsorge um Andrea Hauber und Ulrich Schneider hat es trotz der widrigen Umstände geschafft, einen hoffnungsvollen und festlichen Gottesdienst zu gestalten. Per Zoom übertrugen sie ihn aus der Schwesternkapelle in die heimischen Kinder-, Arbeits- und Wohnzimmer.

Hoffnung war das Thema der Predigt von Andrea Hauber, Hoffnung auf Wunder und der Wunsch, Gott möge immer bei uns sein, vor allem in schwerer Zeit.

Wünsche begleiten einen jeden Jahreswechsel. Üblicherweise nehmen wir uns vor, mit dem aufzuhören oder dies anzufangen. Mehr von A und weniger von B. Mehr Zeit für das, weniger Stress mit dem.

Einen Wunsch formulieren, das war die Aufgabe für alle, die daheim bleiben mussten. Als Zeichen für ein Licht in dunkler Nacht hatten die Mitglieder der Schulgemeinschaft einen Brief zugesandt bekommen, in dem sich eine Wunderkerze und ein Wunschzettel befanden. Es sollte ein Wunsch aufgeschrieben und ein Licht der Hoffnung angezündet werden, um dem neuen Jahr etwas Schönes entgegenzusetzen. Die Fotos, die dabei entstanden, werden schon bald in einer Collage zu sehen sein.

Auch die Fürbitten waren geprägt von Sorgen und Hoffnungen. Per Chat konnten die Zuschauenden ihre Wünsche formulieren: dass die Pandemie bald vorbei wäre und wieder Präsenzunterricht herrsche, dass alle gesund blieben und wir uns wieder persönlich treffen könnten; dass alle Kranken Kraft schöpften und die Abiturientinnen ihre Prüfungen bestünden.

Zuletzt grüßten Schulleiter Hartwig Hils, Internatsleiterin Rita Schmid und Werkstattleiterin Diana Kempf alle, die daheim am Bildschirm saßen. Sie verabschiedeten die Schulsprecherin Paulina Weinert. Sie macht 2021 ihr Abitur und sollte eigentlich in einem festlicheren Rahmen für ihre Arbeit in und für die Schule gewürdigt werden.

Auf dass wir bald wieder zusammen kommen. Einen guten Start in das junge Jahr wünschen

Christian Mehrmann und Joachim Ott

Der Link zum Video: https://youtu.be/mBZKMMi_ewE

 

zurück
Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg