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06.12.2018

Eine Schüssel ist eine Schüssel. Ist eine Schüssel?

Impro-Theater mit Roberto Hirche

Die Gespräche am Abendessentisch vom 17. November drehten sich alle nur um ein Thema: das um 18:30 Uhr beginnende Improvisationstheater im Konventsaal. Die Aufführung des Kurses Literatur und Theater der zwölften Klasse ist nämlich jedes Mal eine der beliebtesten Abendgestaltungen, die die Heimschule Kloster Wald zu bieten hat.

Bereits zum dritten Mal brachten Schülerinnen der zwölften Klasse eine Impro-Show auf die Bühne. Der Kurs „Literatur und Theater“ von Susanne Pantel bereitete sich einen Nachmittag lang auf die Abendshow vor. Zusammen mit Roberto Hirche vom Impro-Theater Konstanz probten sie Szenen und das spontane Reagieren auf die Mitspielerinnen.

Als der Saal sich schließlich zahlreich füllte, schien es, als würde man selber die Aufregung der Schauspielerinnen spüren, die man aber den Schülerinnen im Spiel dann überhaupt nicht mehr angemerkt hat. In den Gesichtern des Publikums konnte man den Spaß erkennen, den alle während der Teilnahme an manchen Szenen oder auch nur beim bloßen Zuschauen hatten.

Eine Szene, die mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, ist die Zugabe, deren Mittelpunkt eine Schüssel war, die alles andere sein sollte als eine Schüssel. Klingt beim ersten Hören zwar komisch, sorgte aber im Endeffekt für ordentlich Lacher und gab den Schülerinnen die Möglichkeit, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Eine von ihnen benutzte die Schüssel sogar als Hochzeitsring.

Es ist gar nicht möglich zu sagen, welche Szene dem Publikum am besten gefallen hat, weil jede einzelne den verdienten, tosenden Applaus bekam.

Als Fazit bleibt, dass die Gruppe sich mal wieder selbst übertroffen hat. Das Publikum, das nicht nur aus Eltern und Schülerinnen bestand, sondern auch aus vielen Lehrern, Schwestern und Bekannten, durfte auch seinen Teil zu einzelnen Szenen beitragen. Nicht nur Applaus. Aber den spendete es aus Überzeugung – und ganz spontan.

Yolande Andrae, 10a

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