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29.11.2014

Adventsbasar

„Obwohl ich schon vor drei Jahren mein Abitur gemacht habe, komme ich gerne zurück, um die Atmosphäre beim Adventsbasar in Kloster Wald zu genießen“, schwärmte eine ehemalige Schülerin und blickte lächelnd in die große Menschenmenge, die sich wieder durch den Kreuzgang schob, um die vielen Stände zu besuchen und die vielfältigen Angebote der verschiedenen Klassen zu betrachten. „Man gibt doch immer viel mehr Geld aus als geplant, weil die Sachen, die hier angeboten werden, so schön sind“, so die Mutter einer Schülerin. Schon vor Wochen hatten die einzelnen Klassen zusammen mit ihren Klassenlehrern, den Vertrauenslehrerinnen und der SMV geplant und koordiniert, um wieder ein attraktives Angebot zusammenzustellen. Auch viele Eltern, Erzieherinnen des Internats und Meisterinnen und Meister der Lehrwerkstätten waren eingespannt, um zusammen mit den Schülerinnen nützliche und schöne Dekorations- und Gebrauchsgegenstände, aber auch Essbares und Tragbares herzustellen und rund um den Kreuzgang, in der Mensa und auf dem Schulhof anzubieten.

Zum ersten Mal schickten Schülerinnen einer neunten Klasse gasgefüllte Luftballons mit Weihnachtswünschen in den Himmel. Ihre Parallelklasse bot den Besuchern an, sich mit weihnachtlichen Accessoires  fotografieren zu lassen. 

Viel Zuspruch fanden die selbstgebackenen Kuchen und Waffeln der Schülerinnen der Kursstufe, die ihre Köstlichkeiten in der Mensa anboten.  

Wer wollte, konnte sich von einem „verunglückten“ Teddybär zu einem Erste-Hilfe-Kurs einladen lassen und in der Zwischenzeit seine Kinder bei der von Schülerinnen einer zehnten Klasse organisierten Kinderbetreuung unterhalten lassen.  

Im Kapitelsaal stellte Natascha Filipakis von IN VIA die Schulsozialarbeit vor und Dr. Joachim Hentschel informierte mit Mitgliedern des Fördervereins, welche schulischen Projekte mit Mitteln aus dem Förderverein unterstützt werden. Gleichzeitig warb der Förderverein dafür, durch eine Mitgliedschaft seine Arbeit zu unterstützen.   

Schon seit vielen Jahren geht ein Drittel des Gewinns aus dem Adventsbasar an das Kinderheim St. Nikolaus in Peciu Nou, Rumänien, das zeitweilig von Schwester Itta van Berkum OSB geleitet wurde, die heute wieder in Wald lebt.

Ein weiteres Drittel geht nach Indien an das Mädcheninternat Sneshabhvan Hostel in Bengumganj, wo Mädchen eine Schulbildung erhalten, die es ihnen ermöglicht, einen Beruf zu erlernen und damit ein eigenständiges Leben zu führen. Dieses Mädcheninternat wird von indischen Schwestern geleitet, die im Freiburger Kloster St. Lioba ausgebildet wurden und nun dort ein eigenes Priorat unterhalten.

Das letzte Drittel des Erlöses kommt der Schule selbst zugute, die natürlich auch immer wieder Geld braucht, um den Schülerinnen die gute Ausbildung zukommen zu lassen, für die Kloster Wald bekannt ist.

 

Margaretha Bucher-Schneider

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Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg