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11.11.2014

Sankt Martin

Mehr als ein Laternenumzug!

Der Walder Martinsumzug ist etwas Besonderes: Jedes Jahr kann man dabei die wunderschönen Laternen bewundern, die die Schülerinnen der Unterstufe stolz durch die Dunkelheit tragen.

Schon von der ersten Schulwoche an bereiten sie sich im Kunstunterricht bei Sabine Müller und Wolfgang Otten auf St. Martin vor: Das Basteln der Laternen ist das erste Kunstprojekt im Schuljahr und hat in Wald eine lange Tradition. Sogar die Viertklässlerinnen basteln ihre Laternen im Unterricht bei Barbara Steiner selbst.

Das Laternenbasteln ist jedoch nicht nur eine schöne Sache für den Martinsumzug:

Die Konstruktion des Laternenkörpers und die Mess- und Schneidearbeiten sind eine handwerkliche Herausforderung, bei der Grundfertigkeiten eingeübt werden, die in der späteren Handwerkerlehre gefragt sind.

Die Gestaltung der Laternenfenster ist didaktisch verbunden mit der Formgestaltung in der Kunstgeschichte: In der fünften Klasse gestalten die Schülerinnen symmetrische und geometrische Formen, in der sechsten KIasse zieren runde und gekrümmte Formen in Anlehnung an die Spitzbögen und Rosetten in Kirchenfenstern die Laterne. In der siebten Klasse kommt die figürliche Darstellung hinzu und es werden Szenen aus der Martinslegende gestalterisch umgesetzt. So entstehen wahre Kunstwerke, die auch weit über den Martinstag hinaus ihren Wert behalten.
In vielen Familien haben die Laternen noch lange einen Ehrenplatz.

In diesem Jahr konnten wir wieder um die 200 wunderschöne Laternen bewundern.

Doch auch der Gottesdienst vor dem Umzug wurde von Schülerinnen mit vorbereitet: die Theater-AG der Unterstufe führte die Martinslegende in einem kleinen Theaterstück auf, das Lucia Käding extra für diesen Tag arrangiert hatte. Für die Musik sorgten die Waldlerchen und Martin Herr an der Orgel.

 

M. Bucher-Schneider

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Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg