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11.03.2014

Europa-Parlament

Am 11.März 2014 stiegen wir (die Klassen 10 A, B, C) frühmorgens voller Erwartungen in den Bus nach Straßburg.
Nach über 3-stündiger Fahrt waren wir froh, unser Ziel erreicht zu haben, und schwärmten für eineinhalb Stunden in die Altstadt aus.  Kurze Spaziergänge, Cafébesuche oder eine kleine Shoppingtour - die Zeit verging wie im Fluge, doch dann ging es zu unserem eigentlichen Ziel!
Als wir uns dem Europaparlament näherten, waren alle erstaunt über die Erscheinung des riesigen Gebäudes. Im Innenhof wurden wir von Herrn Weber empfangen, dem Assistenten von Frau Jeggle, der EVP - Abgeordneten, die aus dem Wahlkreis Württemberg - Hohenzollern auch für unsere Region im Europaparlament sitzt. Nach einer kurzen Einführung passierten wir ohne nennenswerte Zwischenfälle die Sicherheitsschleusen und betraten anschließend einen für uns reservierten Sitzungsraum.
Dort erwartete uns bereits Herr Speiser, ein politischer Berater und früherer Assistent von Frau Jeggle. Er führte uns in die Arbeit eines Europaabgeordneten ein und berichtete u. a . von einer Reise nach Afghanistan, die er mit Frau Jeggle unternommen hatte. Er beantwortete freimütig unsere Fragen, die wir vorbereitet hatten.
Als wir schon mitten in einer kontroversen Diskussion mit Herrn Weber und Herrn Speiser steckten, stieß schließlich auch Frau Jeggle zu uns. In der noch verbleibenden Zeit referierte sie sehr anschaulich über die Bedeutung des Europaparlaments und der EU allgemein. Dabei bezog sie sich unter anderem auf die G8 (die acht wirtschaftsstärksten Länder der Welt). Wollen wir auch in Zukunft ein Mitglied der G8 bleiben, so gelänge uns dies nur als europäische Einheit. So bezeichnete sie das Europaparlament als das Parlament der Zukunft.
Schon war es an der Zeit, in den Plenarsaal zu wechseln. Nach einer kurzen Einführung wurden wir Zeugen einer Debatte über den Schutz personenbezogner  Daten. Die Abgeordneten sprachen in ihren jeweiligen Heimatsprachen, die simultan in die 24 Amtssprachen  übersetzt wurden. Viel zu schnell verging die Zeit und bald stiegen wir unmittelbar vor dem Parlament wieder in die Busse ein. Ein aufregender Tag mit vielen neuen Eindrücken ging zu Ende.

Elena Foitzik und Anna-Maria Widenhorn

Fotos: privat - Gruppenfoto: EU-Parlament

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