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30.11.2013

Adventsbasar 2013

Wer am Samstag vor dem ersten Advent noch keinen Adventskranz hatte, konnte beim Basar der Heimschule unter einer Fülle schöner Kränze seinen Favoriten auswählen und kaufen. Auch Plätzchen und leckere Schokoäpfel wurden angeboten, sodass man für den Adventssonntag bestens gerüstet war.

Schon Wochen zuvor hatten die einzelnen Klassen geplant, gebastelt und organisiert, damit sie zum Wohl hilfsbedürftiger Kinder ihre Erzeugnisse anbieten können. So konnten die zahlreichen Besucher des Basars ausgesprochen hübsche Sachen erstehen: duftende Seifen im Filzmantel oder Ringe aus Filz, sternförmige Baumanhänger aus Perlen und Duftstoff-Herzchen, Kuchen im Glas und Tee im Reagenzglas, Badesalz und Handcreme, Rosenmilch und Kerzen aus Holzstäbchen. Etliche Mütter und Großmütter hatten Mützen, Armstulpen und Loops gestrickt. Auch ansprechende Karten für die Weihnachtspost konnte man kaufen. Erzieherin Beatrix Mayer hatte ihren Stand mit dekorativen Mosaiklampen und Modeschmuck bestückt. Feenartige Figuren aus buntem Filz baumelten an einem Zweig und warteten auf Abnehmer. Ihre Kollegin Iris Johner-Hug bot unter anderem Holzsägearbeiten an, die die Form von Tannenbäumen hatten. Ebenfalls aus Holz waren die Artikel der Schreinerei und Holzbildhauerei: originelle Adventskalender und „Kränze“, Schachbretter und Steckspiele, Tabletts und „Sterne“ aus Holz. Die Schneiderei verkaufte kleine Stoffsäckchen, kunstvolle Papiersterne, Kinderschühchen und Loops im Wildkatzen-Muster.

Über 1000 Euro erbrachte der von der 9A organisierte Lauf des Lebens. Eine ebenso hohe Summe erwirtschaftete die Unterprima mit ihrer Kuchentheke. Auch Waffeln und Säfte konnte man sich schmecken lassen.

Mit zwei großen Plakaten und Brezeln, die Bäcker Baader spendiert hatte, machte der Förderverein auf sein Wirken aufmerksam. Mehrere Vertreter des Vorstands warben erfolgreich um neue Mitglieder. In persönlichen Gesprächen wiesen sie darauf hin, dass der Verein alle Schülerinnen unterstützt, indem er beispielsweise Besinnungstage oder neue Computer bezuschusst.

Anhand von Fotografien zeigte Sr. Itta, für wen das aufwendige Basar-Projekt auf die Beine gestellt wurde: Der Erlös, auch in diesem Jahr um die 10.000€, geht zu einem Drittel ins rumänische Pecio Nou, dessen Kinderheim Sr. Itta während seiner Aufbauphase geleitet hatte und das sie heute noch regelmäßig besucht. Mit solchen Beträgen kann die schlimmste Armut jener Kinder und ihrer Familien ein wenig gelindert werden. Ein weiteres Drittel unterstützt soziale Projekte der indischen Ordensschwestern. Der Rest kommt der Schule zugute.

So erfüllt der Walder Adventsbasar mehrere soziale Aufgaben: Er hilft Bedürftigen, schmiedet Klassenkameradinnen zusammen und bringt als Gesamtprojekt die unterschiedlichen Personenkreise der Heimschule zusammen.

Judith Hermann

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Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg