Menü
22.06.2013

Abitur 2013

Die Ergebnisse:

43 Schülerinnen der Heimschule legten im Schuljahr 2012/2013 erfolgreich ihr Abitur ab. Sie erzielten einen Gesamtschnitt von 2,4. Die Jahrgangsbeste war mit einem Notendurchschnitt von 1,2 Sophia Deuchert. Hannah Bertrams und Tanja Held folgten an zweiter Stelle mit 1,3. Außerdem erhielten Julia Kegelmann, Katharina Seibert, Anna-Luisa Ruther, Carina Stolz, Tabitha Fiederer und Linda Kohle Preise für ihre sehr guten Ergebnisse.

Folgende Sonderpreise wurden vergeben:

Sophia Deuchert:
Deutsch: Scheffelpreis
Latein: Preis der Stiftung HUMANISMUS HEUTE des Landes Baden-Württemberg
Geschichte: „in memoriam Sr. Maria Lioba“ – Sonderpreis der Heimschule

Tanja Held und Tabitha Fiederer:
Latein: Stiftung HUMANISMUS HEUTE des Landes Baden-Württemberg

Hannah Bertrams:
Französisch: Abiturpreis der Fachschaft Französisch der Heimschule Kloster Wald

Katharina Seibert:
Mathematik: Abiturpreis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung
Physik: Abiturpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft

Mareike Maaß:
Physik: Abiturpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft


Johanna Hiller, Annabell Wetzel und Elisabeth Kramer:
Sozialpreis der Heimschule Kloster Wald
(für großes Engagement bei der Förderung der Schul- und Internatsgemeinschaft)

Die Namen der Abiturientinnen:

Clara Baader, Johanna Baader, Selina Becker, Hannah Bertrams, Gloria Blass, Lucy Bohr, Anja Böll, Nicola Bursch, Sophia Deuchert, Antonia Erdland, Tabitha Fiederer, Nikola Föringer, Anna Frauenfelder, Anna Greinacher, Mareike Hänsler, Tanja Held, Marina Heudorfer, Johanna Hiller, Miriam Hofmann, Antonia von Hohenzollern, Nadja Homburger, Victoria Jebens, Julia Kegelmann, Linda Kohle, Elisabeth Kramer, Yuan Li, Saskia Lindemann, Mareike Maaß, Veronika Pyttel, Phoebe Ressel, Nicole Roth, Anna-Luisa Ruther, Katharina Sarnow, Jessica Sauter, Lena Schell, Katharina Seibert, Lina Steinlein, Carina Stolz, Sophia Templer, Cecilia von Waldburg-Zeil, Annabell Wetzel, Marie-Luise Zaiß, Henriette von Zastrow-Marcks

Die Abiturfeier

In einer Ansprache gratulierte Schulleiterin Anita Haas den Abiturientinnen zur bestandenen Reifeprüfung. Nach einem kurzen Rückblick auf die zwölf absolvierten Schuljahre verwies die Rektorin auf schulpolitische Modetrends und ging der Frage nach, wie Schule in Ruhe arbeiten könne im von Medien gesteuerten Alltag, der durch immer schnellere Wechsel geprägt sei. Anita Haas betonte die Notwendigkeit der ganzheitlichen Bildung, des Nachdenkens und kritischen Abwägens, gerade auch im Umgang mit den digitalen Medien. In dem Zusammenhang seien die „verlässlichen Lehrerpersönlichkeiten“ wichtig, die „klare Wegmarken“ setzen. Den scheidenden Schülerinnen gab die Rektorin ein Zitat von Aristoteles mit auf den Weg: „Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen.“

Im Namen der Eltern wandte sich Stefan Bursch an die Abiturientinnen, von denen jede nach seiner Rechnung über 10.000 Stunden ihres Lebens an der Schule verbracht hatte. „Jetzt warten die Freiheit und jede Menge Zukunft, die es gut vorzubereiten gilt.“, so Bursch. Er führte weiter aus, dass die jungen Frauen an der Heimschule Kloster Wald mehr als das Abiturwissen erworben hätten; sie hätten auch gelernt, Rücksicht zu nehmen, zusammenzuhalten und sich in Gruppen zu organisieren. Er forderte sie auf, Mut zum „Anecken“ zu haben, denn ein „Anecken“ könne Veränderung bewirken. Bursch appellierte an die Abiturientinnen, ihre Begabung, ihre Kreativität, ihren Mut und ihr Wissen zu nutzen, „um den nächsten Meilenstein“ vorzubereiten.

Veronika Pyttel und Sophia Deuchert blickten als Sprecherinnen des Abiturjahrgangs auf die Schulzeit zurück, wobei sie die tiefen, gewachsenen Freundschaften betonten. Daneben verwiesen sie auf die besondere Atmosphäre des alten Gebäudes, in dem sie die Schulbank gedrückt hatten. In ihrer Rede erläuterten sie das gewählte Abi-Motto: „Abi Potter und die Geheimnisse des Waldes“: „Wissen, Freundschaften, Erinnerungen sind unsere Heiligtümer des Waldes, die das Abitur überdauern werden.“

Ihre musikalischen Fähigkeiten stellten die Abiturientinnen bei der Umrahmung der Feier unter Beweis: Ein Ensemble des Musik-Neigungskurses, am Klavier von Saskia Mayerhöfer begleitet, stimmte die Festgesellschaft auf die Überreichung der Abiturzeugnisse ein. Alle Schulabgängerinnen, die in elegante, zum Teil selbstgenähte Abendroben gekleidet waren, sangen zuletzt das Lied "You never walk alone".

Dankmesse zum Abitur

Der Gottesdienst zum Abschluss der Abiturfeierlichkeiten erhielt festlichen Glanz durch Chor und Orchester der Heimschule, die die Kleine Orgelsolomesse von Joseph Haydn aufführten. Dabei hatte Saskia Mayerhöfer den Orgelpart übernommen. Klangschön sang der von Guido Haas geleitete Schulchor mehrere Sätze dieser Messe. Während der Kommunionspendung musizierte das Orchester unter Dirigentin Gudrun Hafner Werke von Albinoni und Vivaldi.

Schulseelsorger Dr. Winfrid Keller zelebrierte den Gottesdienst. Sein Kollege Gerhard Müller reflektierte in seiner Predigt das Abi-Motto und gab ihm durch seine Deutung Tiefe. Er legte dar, dass Glaube, Liebe, Hoffnung die „Werkzeuge“ sind, mit denen Gott an uns arbeitet.

Schulleiterin Anita Haas und Internatsleiterin Dorothea Mangold verliehen den Abiturientinnen das Walder Schulabzeichen und machten sie dadurch zu Urwälderinnen.

Judith Hermann

zurück
Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg