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15.03.2017

Besuch aus Burkina Faso

MISEREOR 2017: „Die Welt ist voller guter Ideen. Lass sie wachsen."

Zwei Schülerinnen berichten:

Am 15. März 2017 konnten sich Schülerinnen mehrerer Klassenstufen an einem Vortrag über die MISEREOR-Partnerorganisation Diobass erfreuen, die im Rahmen der Fastenaktion des Hilfswerks unter dem Motto „Die Welt ist voller guter Ideen. Lass sie wachsen" in ganz Deutschland vorgestellt wird.

MISEREOR ist das größte Hilfswerk der römisch-katholischen Kirche in Deutschland, das in den ärmsten Ländern der Welt Entwicklungshilfe leistet. Während der alljährlichen Fastenzeit wird in Schulen und Gemeinden jeweils ein Projekt präsentiert, das von MISEREOR gefördert wird. Dieses Jahr steht das Projekt Diobass im Vordergrund, das in Burkina Faso entstand. Unsere Schule wurde von Djeni Lekoum besucht, der in dem afrikanischen Land mit seiner Frau und seinen drei Söhnen lebt und dort als Agraringenieur und Mitglied des Diobass Projektes arbeitet.

Er wurde begleitet von der Dolmetscherin Serena L'hoest und dem Regionalreferent für Zentralafrika bei Misereor, Frank Wiegandt.

Zu Beginn der Präsentation wurde uns ein Einblick in das Land und die Lebensumstände gegeben, sodass wir uns gut in die Situation der Bewohner hineinversetzten konnten.

Burkina Faso ist einer der 54 Staaten in Afrika und liegt im Westen des Kontinentes. Der Name des Landes, einer ehemaligen französischen Kolonie, bedeutet übersetzt „das Land der aufrechten Menschen". Dieser Name, so wurde uns von Herrn Lekoum erklärt, steht für Traditionen und Hoffnungen der Menschen.

Die Haupterwerbstätigkeit der Bevölkerung, die neben verschiedenen afrikanischen Sprachen französisch spricht, ist die Landwirtschaft. Diobass hilft hier durch die Zusammenarbeit mit Misereor, den Problemen wie Wasserverschmutzung, Ernteverlust, Klimawandel und Tierkrankheiten entgegenzuwirken. Für das Hilfswerk ist es sehr wichtig, dass die Bevölkerung selbst die Chance bekommt, Lösungen für diese Probleme zu finden, da die Bauern selbst am besten die Probleme kennen.

Diobass und MISEREOR bieten also Hilfe zur Selbsthilfe, um die Unabhängigkeit des Landes zu garantieren. In Zusammenarbeit mit Diobass, das technische Mittel und nötiges Know-How zur Verfügung stellt, wurde schon viel erreicht.

Die Ergebnisse der kleinbäuerlichen Aktionsforschung sind beeindruckend: Durch die Stärkung und den Ausbau von organisatorischen und technischen Fähigkeiten, durch die Entwicklung kleinbäuerlicher Expertise und rund 100 kleinbäuerlicher Innovationen konnten die Lebensumstände verbessert und der wirtschaftliche Erfolg der Bauern gesichert werden.

Wir möchten uns im Namen aller Schülerinnen herzlich bei Herrn Djeni Lekoum sowie seinen Begleitern für den gelungen und interessanten Vortrag bedanken, der uns zahlreiche Einblicke in die Arbeit von Misereor und dem Land Burkina Faso gegeben hat.

Ann-Cathrin Böttinger und Lorina Riesterer, Klasse 11

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