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15.10.2016

Urwälderinnentreffen 2016

Alle fünf Jahre lädt die Heimschule Kloster Wald zu einem „Urwälderinnen-Treffen" ein. In diesem Jahr kamen – anlässlich des 70-jährigen Bestehens der Schule und des Internats - mehr als 380 ehemalige Schülerinnen aus den Abiturjahrgängen 1958 – 2016, um sich mit ihren ehemaligen Klassen- und Internatskameradinnen und ehemaligen Lehrerinnen, Lehrern, Erzieherinnen und Schwestern zu treffen. Natürlich war es eine Freude, sich nach vielen Jahren und getrennten Wegen wieder einmal zu sehen, und der Gesprächsstoff schien nicht auszugehen.

Schon zum Kaffee war der Ansturm am Samstag, 15. Oktober groß. In allen Räumen der Mensa und im Jenner trafen sich die Ex-Schülerinnen jahrgangsweise, und oftmals half das Namensschild dabei, sich wiederzuerkennen.

Besonders herzlich wurden die zum Teil extra angereisten Schwestern begrüßt, waren sie doch für viele wichtige Begleiterinnen in den prägenden Jahren der Jugend. Neugierig schauten sich die Ehemaligen im Haus um und staunten darüber, wie sich die Räumlichkeiten in den letzten Jahrzehnten verändert haben. Frühere Internatszimmer sind inzwischen zu Klassenzimmern geworden, die Internatsräume sind zum großen Teil umgebaut und renoviert und die neue Mensa hatten viele auch noch nicht gesehen.

Nach dem Gottesdienst am Samstagabend verlas Schulleiterin Anita Haas ein Grußwort der langjährigen ehemaligen Schulleiterin Schwester Michaele Csordás, die altersbedingt nicht mehr kommen konnte.

Beim Festessen in der Turnhalle gingen beinahe die Plätze aus, da sich auch noch kurzfristig Entschlossene unangemeldet einfanden. Doch fast alle bekamen sowohl einen Platz als auch ein Essen, und bei fröhlicher Stimmung blieben manche bis tief in die Nacht.

Am Sonntagmorgen konnten die Urwälderinnen die Gräber der bereits verstorbenen Schwestern auf dem Walder Friedhof besuchen. Viele blieben noch zum Mittagessen in der „neuen" Mensa, wo sie in Gesprächen mit derzeitigen Schülerinnen erfahren konnten, wie es heute in Schule und Internat so zugeht.

Dass viele ehemalige Schülerinnen inzwischen überall in der Welt leben und sich dankbar an die Walder Zeit erinnern, zeigt folgende E-Mail, die die Internatsleitung noch während des Treffens aus Peru erreichte:

Sehr geehrte Frau Mangold,
leider konnte ich nicht zu dem diesjährigen großen Urwäldertreffen kommen, aber ich wäre Ihnen außerordentlich dankbar, wenn Sie (wenn auch jetzt erst im letzten Moment) allen Wälderinnen und Urwälderinnen meine allerherzlichsten Grüße und guten Wünsche ausrichten könnten! Ich gehöre zu den "ganz alten" Urwälderinnen (Abitur 1951) und denke noch mit großer Dankbarkeit an die zwei Jahre zurück, die ich mit meinen Klassenkameradinnen unter der Leitung von Schwester Sophia und Schwester Lioba in Wald verbringen durfte und die so entscheidend für mein Leben gewesen sind.

Mit sehr herzlichen Grüßen aus Lima
und guten Wünschen für die weitere Entwicklung Ihrer Schule

Ute Geyer de León

 

Alle ehemaligen Schülerinnen, die sich noch in der sich im Aufbau befindenden Urwälderinnen-Datei registrieren lassen möchten, melden sich bitte bei

Nicole Alkan
Tel.: +49(0)7578 / 188 – 0
E-Mail: nicole.alkan@heimschule-kloster-wald.de

Margaretha Bucher-Schneider

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Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg