Menü
16.07.2016

Kamelreiten und Kanufahren

Jahresabschluss im Internat

Eine Schülerin aus Klasse 7 berichtet:

Wir – die Unterstufe vom Internat – waren am Abschlusswochenende auf einer ganz tollen Kamelfarm. Am Samstag sind wir nach dem Essen losgefahren zu einem Kamel-Hof im Schwarzwald. Die Fahrt hat ca. zwei Stunden gedauert, und als wir ankamen, haben wir sofort vier Kamele gesehen. Eins stand draußen zum Trocknen, weil es gerade geduscht worden war.

Zuerst sind wir hoch auf eine Wiese, mit einer Bank und einer Hütte, wo Kamelwolle in Tüten drin war. Wir durften sie anfassen, und alle fanden sie sehr weich. Danach hat uns die Besitzerin mit ihrem Bruder, ihrem Sohn und einer Frau sehr viel über Kamele erzählt, und dann haben wir die Koppel entmistet – oder, wie sie es nannten -, Ostereier gesucht. Als Nächstes haben wir sie geputzt und - was alle sehr lustig fanden - die Kamele begrüßt, indem wir ihnen in die Nase pustet haben, und zwei Kamele haben auch zurück gepustet. Zuletzt haben wir sie in den Wald geführt, und dann durften wir reiten. Es war sehr lustig, denn Kamele sind Passgänger, d.h. es ist sehr schauklig, weil sie einmal mit den rechten Beinen und dann mit den linken Beinen nach vorne gehen. Als wir wieder zurück waren, haben sie Karotten als Belohnung bekommen.

Wir sind dann in die Jugendherberge nach Titisee gefahren und sind noch Pizza essen gegangen. Am nächsten Tag sind wir zum Schwimmen in ein super tolles Freibad nach Tuttlingen gefahren und dann wieder zurück nach Wald. Danke an unsere Erziehrinnen Frau Karrer und Frau Siebenrock, die das für uns geplant haben und mitgefahren sind. Wir haben viel Spaß gehabt.

Kimberly Lyhs, Unterstufe

 

Von der Fahrt nach Passau berichtet eine Schülerin aus Klasse 8:

Kanufahren, Grillen, Geocaching, Shoppen, Singstar – das alles haben wir an unserem Gruppenabschluss in Passau am Wochenende vom 16. bis zum 18. Juli gemacht, und natürlich gab es einen Naschabend mit Spielen.

Am Samstag sind wir nach der Schule nach Passau gefahren, da ist Paula aus unserer Gruppe zu Hause.  Wegen etwas Stau und einer etwas längeren Toilettenpause hat die Fahrt fünf Stunden gedauert hat. Aber wir hatten Musik, die immer wieder für gute Stimmung auf der Autobahn gesorgt hat, und einen sehr gemütlichen Bus zum Schlafen. Als wir in der Jugendherberge, die in einer Burg untergebracht ist (Oberhaus), angekommen waren, ging es erst einmal ans Auspacken; später am Abend sind wir dann zu Paula nach Hause gefahren und haben dort gegrillt. Außerdem haben wir Federball und Tischtennis gespielt, wobei der Federball die ungewöhnliche Angewohnheit hatte, sich immer wieder in einem Busch zu verstecken! Nach dem Grillen haben wir dann Singstar gespielt - und alle Nachbarn von Paulas Eltern im Umkreis von 200 Metern aufgeschreckt.

Am Sonntag haben wir eine Geocachingtour durch Passau gemacht und uns dabei die Hauptsehenswürdigkeiten angesehen;  am Ende haben wir noch eine kleine Schnitzeljagd durchs Oberhaus genossen. Außerdem haben wir den besten Aussichtspunkt über ganz Passau besucht. Zugegebenermaßen war er nur ca. 50 m vom Oberhaus entfernt, aber…

Nach dem Mittagessen und einer kleinen Pause sind wir zum Kanufahren auf der Ilz gegangen. Uns wurden kurz die Grundlagen erklärt, und dann ging es auch schon los: sieben Kilometer den Fluss runter; mit mehreren kleinen Pausen und netten Unterhaltungen mit Fischern und mit irgendwelchen Leuten, die am Ufer entlang gegangen sind. Zu unserem Glück hat es erst angefangen zu regnen, als wir die Boote gerade wieder aus dem Wasser gezogen haben. Was aber Pech war, denn eigentlich wollten wir am Ufer grillen. Kurzerhand sind wir in einen heimlichen Unterschlupf umgezogen. Der einzige Vorteil an dem Regen war die Gratis-Dusche, obwohl wir ja vom Kanufahren sowieso schon nass waren. Als wir dann gegen halb acht - mit mehreren Singeinlagen im Bus - wieder in der Jugendherberge angekommen sind, haben wir Phase 10 gespielt und dabei Chips und Kekse genascht.

Am Montag sind wir am Vormittag in die Stadtgalerie gegangen. Aber um eins gleich klar zu stellen, das ist kein Museum mit langweiligen Bildern, sondern eine Shopping Mall. Also erst mal zweieinhalb Stunden Powershopping. Dann in den Bus und zurück nach Wald, mit lauter Musik in den Schulhof einfahren. Alles in allem war es ein sehr schönes Wochenende, und es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht.

Wir danken der Mama von Paula sehr und auch unseren Erzieherinnen Frau Lang und Frau Lorke, dass sie uns ein so schönes Wochenende ermöglicht haben, und für die viele Arbeit, die sie alle mit uns hatten.  

Victoria Strassmann, Klasse 8

zurück
Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg