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11.03.2016

Modenschau

Lossprechung der neuen Maßschneidergesellinnen

Mit einer fulminanten Modenschau unter dem Motto „La Forêt de la Couture“ und unter der Moderation von Leonie Beike und Luise Baader begeisterten die diesjährigen Gesellinnen im Maßschneiderhandwerk acht Monate nach ihrem Abitur ihre Eltern und Gäste. Sie zeigten die große Bandbreite der Kleidungsstücke, die sie in den letzten Jahren im Rahmen ihrer Ausbildung geschneidert hatten. Die Modenschau begann mit den Kostümen, die sie als Gesellenstücke angefertigt hatten und endete mit den eleganten Abiballkleidern.

Zuvor wurden die Gesellinnen vom Vizepräsidenten der Handwerkskammer Reutlingen, August Wannenmacher, von ihren Verpflichtungen als Lehrlinge „losgesprochen“. Dieser Akt ist im Handwerk verbunden mit der Überreichung der Gesellenbriefe.

In seinem Grußwort hob August Wannenmacher die Bedeutung des Handwerks in unserer Gesellschaft hervor. Ohne Handwerk gäbe es viele gewohnte Dinge in unserem Alltag nicht. Das Handwerk sei „der wichtigste Wirtschaftszweig mitten unter uns“. Nicht zuletzt deshalb versuchten andere Gymnasien im Land, das Walder Modell in variierter Form nachzubilden.

Die Leiterin der Lehrwerkstätten, Diana Kempf, betonte in ihrer Begrüßung, wie wichtig das Durchhaltevermögen und die Disziplin seien, wenn die Schülerinnen neben den Anforderungen des Gymnasiums die Doppelqualifikation Abitur plus Gesellenbrief anstrebten. Mit der  Erfahrung einer praktischen Ausbildung seien sie anderen Abiturienten immer eine Nasenlänge voraus und profitierten noch Jahre später von dieser Zusatzqualifikation.

Im Namen der frisch gebackenen Gesellinnen dankten Taschina Hummel und Sarah Endepols neben ihren Eltern ihren Lehrmeisterinnen Frau Kästle, Frau Seyfried, Frau Kast, Frau Sagel-Ott und Frau Kempf für die intensive Betreuung und den Praxis- und Theorieunterricht während der letzten Monate. Ihr Dank galt aber auch Frau Briesemeister, Frau Freericks und Frau Hörth, ohne die sie ihr Ziel nicht erreicht hätten.  Die Meisterinnen hätten aus den letztjährigen Abiturientinnen „32 tapfere Schneiderlein“ gemacht.  Humorvoll fassten die beiden Vertreterinnen der Gesellinnen ihre Erfahrungen zusammen in: „Friede, Freude, Nähmaschine“. Für alle ist die Walder Zeit jetzt endgültig vorbei und sie können stolz auf ihre Leistungen sein.

Lorena Kempf (Klavier) und Helena Großmann (Klarinette) umrahmten die Feier musikalisch mit zwei Sätzen aus der „Victorian Kitchen Garden Suite“ von Paul Reed.

Den Gesellenbrief erhielten:

Jacqueline Bauhofer, Jil Binder, Sophia Brucker, Nicola Dreßen, Katarina Foldenauer, Svenja Gröner, Pauline Hiller, Taschina Hummel, Lorena Kempf, Leonie Leuders, Sophia Munk, Anastasia zu Reventlow, Nathalie Stadler, Nadine Suhr, Anna Vogel, Isabelle von Stauffenberg, Viktoria von der Bey, Santa Bohnacker, Nadia Dermawan, Sarah Endepols, Luisa Goeler, Helena Großmann, Marcia Hirschle, Anne-Sophie Kempf, Pauline Komp, Lina Möhrle, Isabel Pitz, Victoria Sanabria Gonzalez, Aleksandra Stiers, Carolin Veeser, Anna Willusch und Anna Kling.

Mit Preisen ausgezeichnet wurden:

Sophia Brucker, Svenja Gröner, Lorena Kempf und Marcia Hirschle.  

 

Margaretha Bucher-Schneider

 

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Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg