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11.11.2015

Sankt Martin

Am 11.11. fand wieder das traditionelle Martinsfest in Wald statt. Der Gottesdienst zu Beginn der Feier wurde in diesem Jahr von Pfarrer Gerhard Müller gehalten, der in seiner Begrüßung betonte, dass Martin der erste Heilige war, der nicht wegen seines Todes als Märtyrer, sondern wegen seines Lebens heiliggesprochen wurde. Er änderte sein Leben als Soldat, weil Lieben und Töten für ihn nicht mehr zusammenpassten.

Die Theater- AG der Unterstufe präsentierte, zum ersten Mal unter der Leitung von Sibylle Becker-Göschel, ein beeindruckendes Martinsspiel in der Kirche. Die Schauspielerinnen stellten dar, wie der ehemalige römische Soldat Martinus Christ wurde und gegen seinen Willen Bischof von Tours werden sollte. Das Teilen des Mantels mit dem Bettler wurde fast schmerzlich hörbar durch das Geräusch, das durch das Zerreißen des Stoffes entstand. „Teilen muss weh tun“ – das sollte mit der deutlichen Geste ausgedrückt werden.

Die Waldlerchen unter der Leitung von Martin Herr begleiteten das Spiel musikalisch mit verschiedenen Martinsliedern.

Viele Schülerinnen der Unterstufe hatten ihre wunderschönen Laternen dabei, die sie in mühevoller Bastelarbeit im Kunstunterricht bei Wolfgang Otten und Sabine Müller hergestellt hatten. Das Basteln der Laternen ist in jedem Jahr das erste Kunstprojekt der Unterstufe. Dabei wird die Formgestaltung in der Kunstgeschichte handwerklich umgesetzt und auf die Laternen übertragen.

Der Laternenumzug um den Walder Weiher wurde angeführt von einem „echten“ Pferd mit Reiter und einem Teil der Musikkapelle Wald.


Margaretha Bucher-Schneider

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Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg