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02.10.2015

Pädagogik-Fortbildung

„Endlich mal wieder eine Fortbildung, die richtig Spaß gemacht hat und viele neue Impulse für das tägliche Geschäft im Klassenzimmer, Lehrerzimmer und in den Werkstätten gegeben hat.“

So oder so ähnlich waren die Rückmeldungen zu den beiden Halbtagen, an denen Hansueli Weber von der Pädagogischen Hochschule in St. Gallen/Schweiz das Lehrpersonal unserer Schule zum Thema „Feedback–Kultur an unserer Schule“ weitergebildet hat.

Die anfängliche Skepsis wich schon nach den ersten beiden Stunden einer Begeisterung bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, weil es Herr Weber verstand, das Thema humorvoll und „lustvoll“ zu präsentieren. Immer wieder baute er handlungsorientierte Elemente und Übungen ein, die die Zuhörer zum aktiven Mitmachen aufforderten. Seine ausführlichen Präsentationen beleuchteten das Thema von den verschiedensten Seiten: Lehrer geben nicht nur durch Noten, Lob oder Tadel Feedback, sondern ständig, verbal, paraverbal und nonverbal. Die Botschaft des Referenten lautete: Durch positives Feedback kann eine Feedback-Kultur geschaffen werden, die die Stärken der Schülerinnen und Schüler in den Fokus nimmt und damit ihre Leistungen verbessert.

Aber auch Eltern geben Feedback, wenn sie ihre Kinder erziehen. Dies wird jedoch in der Phase der Pubertät schwierig, wenn die neuronalen Muster im Gehirn der Jugendlichen sich neu organisieren und aufbauen. Deshalb lautete das Thema des Elternvortrags am Abend:  „Wenn Eltern schwierig werden“ oder „Warum sie so seltsam sind – Jugendliche in der Pubertät“. Ausführlich erläuterte der Referent, was sich im Gehirn der Jugendlichen während der Pubertät abspielt und wie Eltern durch positiven Umgang mit diesen Veränderungen umgehen können.

Für Interessierte sei die Homepage des Referenten empfohlen:

www.lernvisionen.ch

 

Margaretha Bucher-Schneider

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Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg