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11.07.2015

Internate-Cup in Ettal

Als wir uns am Samstag mit unserem Bus Kloster Ettal näherten, herrschte schon eine aufgeregte Stimmung unter allen Mädchen. Ein letztes Mal wurde ein Blick in den Spiegel geworfen und die Haare wurden noch einmal durchgekämmt.

In Ettal angekommen, wurden wir herzlichst von Pater Gregor empfangen und zu unserem Schlafplatz geführt, der Turnhalle. Wir richteten uns ein und suchten uns ein Plätzchen, an dem es sich gut schlafen lässt. Später gingen wir gemeinsam zum Sportplatz, an dem schon eifrig gegrillt wurde. Ein großes Buffet mit allerlei Köstlichkeiten war bereits aufgebaut. Pater Gregor begrüßte uns mit einem Megaphon. Er erklärte uns den Ablauf des Wochenendes und eröffnete das Buffet.

Nach dem Essen fanden sogenannte Präfekten-(Erzieher-)Spiele statt, bei denen die Erzieher der jeweiligen Internate durch Geschicklichkeitsspiele wie Sackhüpfen bereits Punkte für ihr Internat ergattern konnten. Am besten schnitten die Erzieher von Ettal ab.

Am selben Abend noch fand eine Party in der sogenannten Gruft statt. Wie Pater Gregor zurecht am nächsten Tag sagte, lockerte sich die Stimmung zwischen Jungs und Mädchen von Stunde zu Stunde. Um elf Uhr sind dann schließlich alle todmüde ins Bett gefallen.

Am Sonntag traf man sich um 8 Uhr beim herrlichen Frühstück auf einer Holzterrasse mit Blick auf den Dom. Anschließend fand in der Hauskapelle ein kleiner Gottesdienst statt.
Direkt im Anschluß begann der sportliche Teil des Wochenendes : Der Internate-Cup. Gespielt wurde Völkerball. Es gab verschiedene Teams, die gegeneinander antraten. Zwischendurch wurden wir ständig mit wunderbarem Essen wie Pizza, Obst, Brötchen, Müsliriegel usw. versorgt.

Als Finale spielten alle Teams gegeneinander Geschicklichkeitsspiele, bei denen man beispielsweise in möglichst geringer Zeit trockene Kekse essen musste.

Am Schluss schnitten Ettal und Wald von der Punktzahl her gleich ab, sodass durch Kopf oder Zahl schlussendlich entschieden wurde, dass Ettal die diesjährigen Sieger seien.

Das Wochenende war ein wahnsinnig schönes Erlebnis, da viele neue Freundschaften entstanden sind und wir schließlich alle, trotz der Niederlage, beseelt von den zwei Tagen wieder in Wald eingetroffen sind.

Josefa Schweinsberg

Fotos: privat

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Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg