Außenansicht mit See – Kloster Wald – Gymnasium – Intenat – Lehrwerkstätten
Menü
30.06.2018

Abitur 2018

48 Schülerinnen verlassen nach dem bestandenen Abitur unsere Schule, 39 von ihnen bleiben jedoch noch in den Lehrwerkstätten und beenden in den nächsten Monaten ihre Handwerkerlehre. Sie werden im kommenden Frühjahr in einem der drei Handwerksberufe, die die Heimschule Kloster Wald anbietet, ihren Gesellinnenbrief erhalten.

Mit der Zeugnisübergabe in der Aula, einem amüsanten Abiball in der Walder Zehn-Dörfer-Halle und einem feierlichen Abiturgottesdienst in der Kirche St. Bernhard feierten die Abiturientinnen den ersten Schritt ins „neue Leben".

Schulleiterin Anita Haas, die sich nach diesem Schuljahr in den Ruhestand verabschiedet, betonte in ihrer Rede, dass Kloster Wald eine Schule sei, die Raum gebe für die Entfaltung in viele Richtungen. Die Ausbildung in Wald mit der Doppelqualifikation „Abitur plus Gesellenbrief" eröffne alle Möglichkeiten für den weiteren Lebens- und Berufsweg.

Elternvertreterin Petra Vontz rief die Abiturientinnen dazu auf, ihre Chancen zu nutzen, ihre Ideen und ihr Engagement in die Welt zu tragen und ihr Wissen mit anderen zu teilen.

Marie Beck und Laetitia Toursarkissian dankten den Eltern, Lehrern und der Hausgemeinschaft für die Begleitung und Unterstützung während der Schulzeit. Sie hatten ausgerechnet, dass sie genau 2845 Tage beziehungsweise 68.280 Stunden am Gymnasium verbracht haben.
Die Schülerinnen gestalteten, unterstützt von Musiklehrer Martin Herr, die Feierstunde musikalisch selbst.

In der Predigt zum Abiturgottesdienst nahm Pfarrer Gerhard Müller Bezug auf das von den Schülerinnen gewählte Abimotto „Abi Vegas – 12 Jahre hoch gepokert". Er versuchte eine Antwort auf die Frage, welches Glück denn im Leben zu finden sei:
Ist es das Glück des Zufalls wie im Glücksspiel?
Ist es das Glück einer kurzen, intensiven und beglückenden Erfahrung?
Oder ist es die Erfahrung einer dauerhaften Zufriedenheit im Sinne von Glückseligkeit?
Im religiösen Sinne habe das Glück etwas mit dem Gelingen des eigenen Lebens und des Lebens anderer zu tun. Mit dem Abitur seien die Schülerinnen nun noch besser als zuvor qualifiziert, am Reich Gottes, das Glück verheißt, mitzuarbeiten. Sie könnten den Zusammenhang von Glück und Gelingen weiterentwickeln. „Also: Ihr werdet gebraucht da draußen" – das war sein Aufruf an die Abiturientinnen.

 

Preise erhielten:

Ann-Cathrin Böttinger (1,2), Hannah Fanslau (1,4), Carolin Tönges (1,5), Marie Beck (1,5), Marie Baiker (1,5), Tanja Junker (1,6), Alexa Harzbäcker (1,6), Jasmine Amram, Antonia Gürth (1,7), Marleen Anders (1,9), Janina Fanslau (1,9), Juliane Vöhringer (1,9) und Lorena Haas(2,0).

Die diesjährigen Abiturientinnen sind:

Jasmine Amram (Zürich), Marleen Anders (Hohenfels), Marie Baiker (Hohenfels), Marie Beck (Sauldorf), Tamara Beirer (Sipplingen), Ann-Cathrin Böttinger (Orsingen-Nenzingen), Kimberly Bredlo (Sipplingen), Luisa Egloff (Tägerwilen), Hannah Fanslau (Sigmaringen), Janina Fanslau (Sigmaringen), Marcella Flatz (Mengen), Theresa Fleig (Inzigkofen), Josephine von und zu Franckenstein (Sugenheim), Annalena Gassner (Wald), Antonia Gürth (Salem), Lorena Haas (Pfullendorf), Alexa Harzbäcker (Salem), Ariane Heck (Owingen), Anna-Lena Hentschel (Sipplingen), Armgard Jerusalem (Hallbergmoos), Tanja Junker (Pfullendorf), Tamara Knorr (Pfullendorf), Josephine Lapp (Stuttgart), Tatiana Laudien (Berlin), Linda Laupheimer (Sipplingen), Jana Maier (Mengen), Katharina Mayer (Überlingen), Elena Muffler (Meßkirch), Nina Negrassus (Stockach), Monika Gräfin von Rechberg (Donzdorf), Lorina Riesterer (Sipplingen), Anna-Sophia Ritzer (Efringen-Kirchen), Jutta Rollbühler (Pfullendorf), Anna-Lena Schaich (Scheer), Jana Schelkle (Meßkirch), Helena Schmucker (Hamburg), Johanna Spohrer (Hamburg), Franziska Staneker (Frickingen), Fabienne Straub (Wald), Carolin Tönges (Meßkirch), Laetitia Toursarkissian (Berlin), Olga Tyszkiewicz (Jochberg, Tirol), Juliane Vöhringer (Owingen), Sophia Vontz (Ottikon), Charline Wegmann (Frickingen), Natalie Weikmann (Wald), Natalie Wesle (Überlingen), Hannah Zschoch (Brensbach)

Margaretha Bucher-Schneider

zurück
Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg