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16.03.2018

FashionWeek

Modenschau und Lossprechungsfeier in Wald

Viele Schülerinnen wählen die Heimschule Kloster Wald wegen des Zusatzangebots der handwerklichen Ausbildung. Wenn das Abitur nach acht Jahren am Gymnasium bestanden ist, geht die handwerkliche Ausbildung in die Endphase, und diese Zeit ist für viele ehemaligen Schülerinnen im Nachhinein noch bedeutsamer als die Abiturvorbereitung.

So bestätigten die diesjährigen Schneidergesellinnen, dass sie mit der abgeschlossenen Lehre nicht nur eine Zusatzqualifikation in der Tasche haben, sondern wichtige Erfahrungen gemacht und Kompetenzen erworben haben, die eine rein schulische Ausbildung nicht ungedingt bietet: Geduld, Durchhaltevermögen, Disziplin, Teamfähigkeit und Kreativität werden genannt, wenn sie nach dem Nutzen der handwerklichen Ausbildung gefragt werden. 22 Maßschneiderinnen erhielten bei der feierlichen Lossprechungsfeier am Samstag, 17.03.2018, ihren Gesellinnenbrief und reisten in ihrer glanzvollen Modenschau in der Schulturnhalle mit den Zuschauern durch die Modestädte der Welt: Florenz, Mailand, Paris, Berlin, London, Moskau, New York, Los Angeles waren die fiktiven Orte, an denen sie ihre selbst geschneiderten Kleidungsstücke wirkungsvoll präsentierten.

August Wannenmacher, Vizepräsident der Handwerkskammer Reutlingen, wünschte den Schneidergesellinnen bei der Lossprechungsfeier, dass das Feuer der Begeisterung für den handwerklichen Beruf weiter in ihnen brennen möge. Eine handwerkliche Ausbildung biete eine gute Perspektive für ein erfülltes Berufsleben.

Die Leiterin der Lehrwerkstätten, Diana Kempf, stellte ihre Ansprache unter das Motto „Kleider machen Leute". In Zeiten von Fast Food und Fast Fashion, in denen Massenware und schneller Verbrauch üblich sei, bekomme die Wertschätzung für qualitativ hochwertige Kleidung wieder eine ganz neue Bedeutung. Die Gesellinnen folgten mit ihrer selbst geschneiderten Kleidung dem neuen Trend „Slow Fashion", der Qualität, gute Verarbeitung und Nachhaltigkeit in den Vordergrund stelle.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Charlotte und Susanne Schubert und Theresa und Florian Engelhardt. Berenice von Montgelas und Albertine von Thüngen dankten den Meisterinnen im Namen der Gesellinnen und betonten, dass die Ausbildung in Wald ihnen sicher die eine oder andere Tür in den Berufsweg öffnen werde.

Den Gesellinnenbrief erhielten:

Natascha Redemann, Eva Handl, Anika Heinzelmann, Chiara Meier-Wichmann, Sarah Lehmann, Maren Müller, Olga Ferenschild, Mareike Schnee, Stefanie Rösch, Sophia Schütz, Emily Metzner, Anna Michalsen, Riccarda Selegrad, Julia Laubenberger, Tina Löser, Maria-Leopoldina von Waldburg-Zeil, Clara Göler, Albertine von Thüngen, Berenice von Montgelas, Pauline von Pezold, Theresa Engelhardt, Julia Egloff

Preise erhielten Theresa Engelhardt (2,3), Anna Michalsen (2,2), Anika Heinzelmann (2,1), Mareike Schnee (2,1), Riccarda Selegrad (2,1) und Tina Löser (2,0).

Margaretha Bucher-Schneider

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