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03.02.2018

Lossprechung: Neue Gesellinnen

Schreiner- und Bildhauergesellinnen verlassen Wald

Vier Jahre lang besuchten sie parallel zum Gymnasium die Lehrwerkstätten der Heimschule Kloster Wald. Nun halten sie, sieben Monate nach dem Abitur, auch stolz ihre Gesellenbriefe in der Hand: 14 Holzbildhauerinnen und 15 Schreinerinnen wurden am Samstag, 03.02.2018 in einer feierlichen Lossprechungsfeier durch Dr. Joachim Eisert, den Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Reutlingen, als Gesellinnen in den „Stand des ehrbaren Handwerks" aufgenommen.

Mit vielen kreativen Ideen und bemerkenswertem handwerklichem Können hatten sie in den letzten Wochen ihre Gesellenstücke angefertigt, die im Konventsaal und im Kapitelsaal ausgestellt waren.

Die Leiterin der Lehrwerkstätten, Diana Kempf, dankte allen, die die jungen Frauen auf dem Weg bis zu diesem Tag begleitet haben, besondern den Lehrmeistern in der Holzbildhauerei und Schreinerei. Sie rief die Gesellinnen dazu auf, als Botschafterinnen des Handwerks in die Gesellschaft hineinzuwirken, denn seine wirtschaftliche und soziale Bedeutung werde oft unterschätzt.

Dr. Joachim Eisert äußerte den Wunsch an die Gesellinnen, dem Handwerk treu zu bleiben und eine Meisterausbildung im Angriff zu nehmen. Der Gesellenbrief, den sie erworben hätten, sei das Gütesiegel einer besonders guten Berufsausbildung. Aus dem Kreise der Walder Absolventinnen gingen in jedem Jahr Kammer-, Landes- oder sogar Bundessiegerinnen bei praktischen Leistungswettbewerben hervor. Eine Laufbahn im Handwerk verspreche bessere Chancen am Arbeitsmarkt und eventuell auch eine größere persönliche und berufiche Erfüllung als manche akademische. Das Geheimnis für das Gelingen anspruchsvoller handwerklicher Arbeit sei das Zusammenspiel von wachem Geist und handwerklichem Können, was an den ausgestellten Werken der Gesellinnen gesehen werden könne.

Für die Gesellinnen sprachen Lena Neuhaus und Nicole Sieber. Sie ließen humorvoll vor allem die letzte Phase ihrer Ausbildung Revue passieren und dankten besonders ihren Meistern, denen bei der großen Zahl der diesjährigen Absolventinnen viel Geduld abverlangt wurde.

Die jungen Frauen gestalteten die Feier auch musikalisch und zeigten damit ihre Vielseitigkeit.

Den Gesellenbrief im Holzbildhauerhandwerk erhielten:

Teresia Ehrenmann (Meßkirch), Julia Braun, Lou Hillebrand, Antonia Mortsch (Überlingen), Lydia Großmann, Carolin Vöhringer (Owingen), Lea Handl (Frickingen), Lea Knoch (Uhldingen-Mühlhofen), Laura Sieber (Stockach), Wiebke Balster (Berlin), Fabienne Bilgram (Illmensee), Elisabeth Grossmann (Mühletal), Cecily Merkle (Rottenburg) und Renee-Michelle Tropf (Hagenbach).

Den Gesellenbrief im Schreinerhandwerk erhielten:

Madita Brodmann (Ostrach), Miriam Holl (Sigmaringendorf), Hannah Horn, Emily Weber (Sauldorf), Bryndis Kern (Krauchenwies), Aurelia Fiederer (Inzigkofen), Hannah-Marie Härle (Markdorf), Fabia Hirschle, Antonia Stark (Stockach), Katharina Kitt, Diana Wielath (Überlingen), Nicole Bries (Illmensee), Charlotte Schubert (Uhldingen-Mühlhofen), Anna Göbes (Heidelberg) und Lena Neuhaus (Dortmund).

Für besonders gute Leistungen wurden Antonia Mortsch, Teresia Ehrenmann, Lea Knoch, Laura Sieber, Fabia Hirschle und Anna Göbes mit Preisen ausgezeichnet.

Margaretha Bucher-Schneider

 

Fotos: Margaretha Bucher-Schneider

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